Alkoholflasche auf Boden
Neuanfang Leben

Häufige Fragen

  • Kann ich die Klinik zu meiner Entscheidungsfindung vorher kennen lernen?

    Ein Kennenlernen der Klinik vor der Therapie ist in vielen Fällen sinnvoll. Jeden Samstag um 15.00 Uhr sind Sie willkommen, sich einen persönlichen Eindruck von unserem Hause zu verschaffen. Es finden zu diesem Zeitpunkt von Therapeuten geleitete Führungen in unserem Hause statt. Hierzu sind auch Ihre Angehörigen herzlich eingeladen. Sollte Ihnen dieser Termin nicht möglich sein, so ist ein Kennenlernen der Klinik nach entsprechender Terminvereinbarung möglich.

  • Mein Mann trinkt. Was kann ich tun?

    Neben dem Betroffenen selbst sind die Angehörigen in einem ganz besonderen Maße von der Suchterkrankung betroffen. Die Therapieentscheidung selber muss der Abhängigkeitserkrankten fällen. Eine Unterstützung und Begleitung durch die Angehörigen ist jedoch sinnvoll und erforderlich. Häufig benötigen Angehörige selbst Hilfe. Diese finden sie insbesondere in den Suchtberatungs- und Behandlungsstellen sowie in den Selbsthilfegruppen.

  • Wer übernimmt die Kosten für die Therapie?

    Die Kosten für die Therapie werden vom Rentenversicherungsträger oder bei Patienten, die schon berentet sind, von der Krankenkasse übernommen. Bei Beamten werden die Kosten in der Regel durch die Krankenversicherung sowie die Beihilfe getragen. Nähere Auskünfte hierzu gibt Ihnen die zuständige Beratungs- und Behandlungsstelle.

  • Wie werden die Angehörigen in die Therapie einbezogen?

    Neben den Patienten sind die Angehörigen in einem besonderen Maße von der Suchterkrankung mitbetroffen. Während der Therapie findet ein (bei Bedarf auch mehrere) therapeutisch begleitendes Familiengespräch (-e) statt. An jedem 1. und 3. Samstag im Monat finden vom 10.00 - 14.00 Uhr Angehörigenschulungen statt. Eine Einbindung der Angehörigen ist auch in der ambulanten Therapie und der Selbsthilfe möglich und sinnvoll.

  • Wie lange dauert eine stationäre Entwöhnungstherapie?

    Die Therapiedauer richtet sich nach den individuellen Gegebenheiten. Die mögliche Therapiedauer im Rahmen einer Erstbehandlung beträgt bis zu 16 Wochen, bei Vorliegen spezifischer Voraussetzungen wie einer weitgehenden sozialen und beruflichen Integration sind auch kürzere Behandlungsdauern wie z.B. 8 Wochen in der Kurzzeitbehandlung möglich.

    Ebenso ist für geeignete Patienten eine tagesrehabilitative (Tagesklinik) Behandlung möglich. Nach Abschluss der stationären Entwöhnungstherapie sollte die Therapie ambulant in einer Suchtberatungs- und Behandlungsstelle fortgeführt werden und eine Selbsthilfegruppe aufgesucht werden.

    Bei Patienten mit Therapieerfahrung (Auffang- und Ergänzungsbehandlung) dauert die Therapie je nach individuellen Gegebenheiten 6 bis 10 Wochen. Die Therapiedauer für die Stabilisierungsorientierte Festigungsbehandlung (Stof) für abstinent lebende Abhängigkeitserkrankte beträgt 20 Tage.

  • Welche Therapieangebote werden mir von der Klinik angeboten?

    Das Therapieangebot und die Therapieziele richten sich nach den individuellen Gegebenheiten. Neben der medizinischen und therapeutischen Basisbehandlung kommen unterschiedliche Elemente wie Kreativ- und Gestaltungstherapie, Arbeitstherapie, physikalische Therapie, Sporttherapie, Sozialberatung usw. zur Anwendung.

    In unterschiedlichsten Indikationsgruppen werden die individuellen Erfordernisse berücksichtigt.